Mein Handy begrüßt mich mit „Guten Morgen Engelbert, die Außentemperatur beträgt 7 °. Ich drehe mich noch einmal in meinem Schlafsack um, weil es außerdem gerade regnet. Um 8:15 Uhr fahre ich los. Sonne, kalt. Endlich lassen sich die Lofoten auch mal sehen. Ich komme schlecht vorwärts, weil ich so oft stehen bleiben muss, um Bilder zu machen. Auf der Nebenstraße, eben nicht der E10, kann man super fahren. Bilder, die ich wahrscheinlich nie vergessen werde und die man in dem Foto kaum festhalten kann. Irgendwann verdunkelt sich der Himmel. Er wird nicht dunkel. Er wird einfach pechschwarz, die Berge verschwinden wieder in den Wolken, und die Wolken lassen alles raus, was sie können. Ich bin klatschnass, als ich an der Fähre nach Melbu ankomme. Es ist kalt, ich bin nass und der Aufenthaltsraum wird gerade geputzt. Trotzdem unterhalte ich mich mit einem Schweizer, sehr angeregt über das Fahrradfahren natürlich. Endlich die Fähre kommt. Auf der Fähre ist es wohlig warm. Leider fährt sie nur 25 Minuten. Sie fährt über das offene Meer. Ich verlasse die Lofoten. Jetzt sind die Vesteralen angesagt. An Bord ein wenig Seegang. Die ersten Leute fragen nach Tüten. Ich finde es eigentlich angenehm. Es ist wie Karussell fahren nur umsonst. Der Himmel klart auf, die Regenwolken sind weg und ich fahre bei herrlichem Sonnenschein weiter und mache wieder Fotos. In Storkmarknes, nur eine Brücke von meinem Campingplatz entfernt das Hurtigrutenmuseum. Und wie bestellt läuft nach der Anmeldung ein Hurtigrutenschiff ein. Kaum zu überhören, denn sie lassen jedesmal bei der Hafeneinfahrt drei Mal ihr Nebelhorn hören.
Die Lofoten hinterließ gibt es schlagartig nur noch norwegische Wohnmobile auf dem Campingplatz, der wie vor den Lofoten sauber und bestens organisiert ist. Nur ein Aufenthaltsraum fehlt. Aber der überdachte Außenbereich in der Abendsonne ist auch ok. In der Sonne sind es bestimmt 15°.












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Die Vesteralen, wunderschön, nur nicht mehr ganz so „ungeschliffen“ wie die Lofoten.

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